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Schüler Union: Mehr Sicherheit an Schulen
07.03.2010

An diesem Wochenende haben sich in Erfurt die Bundesvorstandsmitglieder und die Landesvorsitzenden der Schüler Union Deutschlands zu einer Sitzung des Bundeskoordinationsausschusses getroffen. Auf der Tagung beschäftigten sich die Schüler Unionisten vor allem mit dem Thema „Sicherheit an Schulen“. Die mitgliederstärkste politische Schülerorganisation fordert in ihrem Beschluss vor allem mehr präventive Maßnahmen. Neben einem Schulpsychologen oder Sozialpädagogen an jeder Schule, macht sich die Schüler Union für unangekündigte Patrouillengänge der Polizei an Schulen und für Videoüberwachung auf den Schulhöfen stark.
Die Ministerpräsidentin des Freistaates Thüringen Christine Lieberknecht, MdL nahm an der Sitzung teil und begrüßte den Vorstoß der Schüler Union: "Denn die Schüler Union spricht mit ihrer Sorge um Sicherheit an Schulen nur die Spitze eines Eisberges an." Auch der Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Rainer Bomba, unterstützte den Beschluss und ermahnte die Schüler Unionisten, auch unliebsame Probleme aufzuzeigen und eigene Ideen einzubringen. Am Samstagabend wurden die Bundesvorstandsmitglieder und Landesvorsitzenden der Schüler Union vom Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion, Mike Mohring, MdL empfangen. Er gab den Teilnehmern einen Einblick in die bildungspolitische Arbeit der Fraktion und führte durch das Landtagsgebäude.
Der Bundesvorsitzende der Schüler Union Deutschlands, Younes Ouaqasse, unterstreicht die Forderungen: "Viele Schulen sind inzwischen gefährdete Orte und es wird insbesondere in großen Schulzentren schlimmer. Als Schüler Union möchten wir, dass sich jede Schülerin und jeder Schüler an seiner Schule wohl und sicher fühlt. Daher müssen wir zu strikteren Maßnahmen greifen. Für mich gilt: Opferschutz vor Täterschutz. Daher ist es selbstverständlich, wenn demnächst beispielsweise Polizisten verstärkt auch Schulen besuchen, um den Schülern ein Gefühl von Sicherheit und Respekt zu geben."
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