Schüler Union fordert strengere Bewertung der Rechtschreibung

Heinrich Töws, aboutpixel.de
Heinrich Töws, aboutpixel.de
Die derzeitige Rechtschreibregelung in Grundschulen sieht vor, dass bis zur dritten Klasse phonetisch, also nach Gehör geschrieben werden darf, ohne dass eine Korrektur von Seiten des Lehrers erfolgt.

Erst ab der vierten Klasse korrigieren und benoten die Lehrer die Rechtschreibung der Schüler. Die Schüler Union Deutschlands kritisiert den Werteverlust und fordert, dass Schülerinnen und Schüler bereits ab der ersten Klasse richtig schreiben lernen.

„Es ist wichtig, dass Schüler von Beginn ihrer Schulzeit an lernen, auf Rechtschreibung und Grammatik zu achten“, so der Bundesvorsitzende der Schüler Union Deutschlands, Lars von Borstel.

Gerade in den ersten Schuljahren sollten Kinder von Anfang an zu einer ordentlichen und fehlerfreien Rechtschreibung hingeführt werden. Deshalb ist es wichtig, dass die Schüler nicht erst in der vierten Klasse auf eine fehlerhafte Schreibweise hingewiesen werden.

„Aufgrund dieser Regelung sehen sich viele Kinder in den höheren Klassen bei steigendem Niveau plötzlich mit schlechten Noten konfrontiert. Dieser Missstand muss schleunigst beendet werden“ so von Borstel weiter.

Aus diesem Grund setzt sich die Schüler Union Deutschlands mit Nachdruck für ein frühzeitiges Erlernen der korrekten Verwendung der deutschen Sprache ein.

Inhaltsverzeichnis
Nach oben