Heinrich Töws, aboutpixel.de
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Über  die  Wahl Bodo Ramelows zum neuen Thüringer Ministerpräsidenten zeigt sich die Schüler Union schockiert und fürchtet vor allem im Bereich der Bildungspolitik weitreichende Veränderungen auf Kosten der Schüler und Lehrer. 

„Bildung ist unser wichtigstes Gut, sie entscheidet langfristig über die Entwicklung unserer Gesellschaft. In den letzten Jahren belegte Thüringen in vielen Studien jedes Mal Spitzenplätze, Thüringer Absolventen egal welcher Schulform konnten sich bislang auf eine sehr gute Bildung verlassen. Ein solcher Standard wird  durch linke, ideologische Bildungspolitik nicht gehalten werden können. Linke Ziele wie eine flächendeckende Einführung der Einheitsschule widersprechen jedweder Vernunft“, sagte Lucas Blasius, Landesvorsitzender der Schüler Union. Die Schüler Union kündigt an, die Schulpolitik der neuen Schulministerin Dr. Klaubert sehr genau zu begleiten und, wenn nötig, sich deutlich zu Wort zu melden. Man werde sich offensiv der Debatte stellen, mit der neuen Ministerin diskutieren und in der anstehenden Legislaturperiode noch mehr als zuvor öffentlich für das Wohl der Thüringer Schüler einstehen. Die Schüler Union fordert die Mutterpartei auf, wieder mehr Profil zu zeigen. Das gelte gerade auch für die Bildungspolitik. Jetzt dürfe keine Rücksicht mehr genommen werden, die CDU müsse vehement konservative Positionen vertreten und für eine leistungsgerechte und leistungsstarke Bildung kämpfen.

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