Pressemeldungen

18.01.2017, 22:30 Uhr

Erklärung des Bundesvorstandes zur Höcke-Rede am 17. Januar 2017 in Dresden


"Zu einem ausgewogenen Lehrplan im Fach Geschichte gehören auf der einen Seite die positiven, innovativen Meilensteine unseres Landes, aber eben auch die grausamen, widerlichen Verbrechen die von deutschem Boden ausgingen. Gerade dieses Wissen über die NS-Zeit erklärt die Zusammenhänge zu geschichtlichen wie politischen Entwicklungen der jungen Vergangenheit bis hin zu unserer Gegenwart. Dieses Wissen ist die Grundlage gesamtgeschichtlicher Einordnungen und des Demokratieverständnisses vor allem junger Leute. Sowohl mit seinen relativierenden Worten zur dunkelsten Zeit unseres Landes, als auch mit seinem Wunschlehrplan enttarnt Höcke endgültig seine ideologische Fratze. Er sollte seine Berufswahl als Gymnasiallehrer für Geschichte im Sinne der Schülerschaft ernsthaft überdenken!"



In einer Rede vor der AfD-Jugendorganisation "Junge Alternative" in Dresden äußerte sich der Sprecher der AfD Thüringen auch zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit in Deutschland. Höcke forderte eine "erinnerungspolitische Wende um 180 Grad". Die "dämliche Bewältigungspolitik" lähme die Gesellschaft. Der deutsche Gemütszustand, so Björn Höcke weiter, sei der "eines brutal besiegten Volkes". Anstatt die Schüler "mit den großen Wohltätern, den bekannten, weltbewegenden Philosophen, den Musikern, den genialen Entdeckern und Erfindern" in Berührung zu bringen, werde die deutsche Geschichte "mies und lächerlich" gemacht. Außerdem sagte er - offenbar mit Blick auf das Holocaust-Mahnmal in Berlin: "Wir Deutschen sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat."

Zu dieser Rede erklärt die Schüler Union Deutschlands:

"Zu einem ausgewogenen Lehrplan im Fach Geschichte gehören auf der einen Seite die positiven, innovativen Meilensteine unseres Landes, aber eben auch die grausamen, widerlichen Verbrechen die von deutschem Boden ausgingen. Gerade dieses Wissen über die NS-Zeit erklärt die Zusammenhänge zu geschichtlichen wie politischen Entwicklungen der jungen Vergangenheit bis hin zu unserer Gegenwart. Dieses Wissen ist die Grundlage gesamtgeschichtlicher Einordnungen und des Demokratieverständnisses vor allem junger Leute.

 

Sowohl mit seinen relativierenden Worten zur dunkelsten Zeit unseres Landes, als auch mit seinem Wunschlehrplan enttarnt Höcke endgültig seine ideologische Fratze. Er sollte seine Berufswahl als Gymnasiallehrer für Geschichte im Sinne der Schülerschaft ernsthaft überdenken!"

 

aktualisiert von Lars von Borstel, 18.01.2017, 23:04 Uhr

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