Schüler Union enttäuscht über mangelnde Offenheit der LSV

Foto: Peter Kirchhoff, aboutpixel.de
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Die Schüler Union Deutschlands (SU) sowie deren Landesverband in Rheinland-Pfalz zeigen sich über die Ereignisse auf der 55. „LandesschülerInnenkonferenz“ (LSK) der „LandesschülerInnenvertretung“ (LSV) Rheinland-Pfalz am vergangenen Wochenende enttäuscht. „Es ist schade, dass unsere Freunde aus Rheinland-Pfalz trotz ihres Engagements an den Vorurteilen einzelner Personen gescheitert sind“, bedauert der SU-Bundesvorsitzende Lutz Kiesewetter. 

Nachdem aus verschiedenen Gründen vier der zehn
Landesvorstandsmitglieder der LSV zurückgetreten waren, schickte die SU zwei Vertreter ins Rennen um die Vorstandsposten. Nach dem ersten Wahlgang erreichten nur zwei der fünf Kandidaten die erforderliche absolute Mehrheit. Im zweiten Wahlgang wurde der Kandidat der SU, obwohl es keinen Gegenkandidaten gab, nicht gewählt. „Die Mehrheit der Teilnehmer der LSK haben eine Schwächung des Landesvorstands in Kauf genommen, der nun ein Mitglied weniger haben wird, nur um die Teilhabe der SU zu blockieren“, kommentiert Marc Philipp Janson, Landesvorsitzender der Schüler Union Rheinland-Pfalz.

Die Schüler Union kritisiert vor allem den Umgang mit dem Kandidaten. Für viele Anwesende entstand der Anschein, dass es weniger um die Person, als viel mehr um dessen Mitgliedschaft in der christdemokratischen Schülerorganisation ging. „Die Kandidatenbefragung hatte mit einer solchen nicht mehr viel gemeinsam. Vielmehr ging es darum, den Kandidaten der SU zu diskreditieren“, berichtet Marc Philipp Janson weiter. Obwohl der Kandidat der SU erklärte, seine eigene Meinung hinter die konstruktive Mitarbeit zu stellen, wurde dessen Kandidatur scharf kritisiert.

„Es ist bedauerlich, wenn engagierte Schüler an der Mitarbeit gehindert werden, nur weil sie einer anderen politischen Grundüberzeugung angehören“, kommentiert Lutz Kiesewetter. 

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