40 Jahre Schüler Union - Leopold Born neuer Bundesvorsitzender

Schüler Union: "Europa 2020 – Ein Europa für Schüler"

Der neue Bundesvorstand.
Der neue Bundesvorstand.
Berlin. Vom 22. bis zum 23. September hat in Berlin die 40. Bundesschülertagung der Schüler Union Deutschlands (SU) stattgefunden. 200 Delegierte und Gäste aus ganz Deutschland kamen zusammen, um über das Thema "Europa 2020 – Ein Europa für Schüler" zu beraten und einen neuen Bundesvorstand der mit über 10.000 Mitgliedern deutschlandweit größten politischen Schülerorganisation zu wählen. 

Bei den Neuwahlen zum Bundesvorstand wählten die Delegierten der Landesverbände den 18-jährigen Leopold Born (Hessen) zu ihrem neuen Bundesvorsitzenden. Unterstützt wird er zukünftig von Carolin Krieweth (16, Nordrhein-Westfalen) und Pascal Scheller (17, Bayern) als Stellvertreter sowie Cedric Crecelius (19, Rheinland-Pfalz) und Lorenz Siegel (18, Baden-Württemberg) als Beisitzer. Darüber hinaus komplettieren Laurenz Kiefer (20, Berlin) mit der Aufgabe des Bundesgeschäftsführers und Manuela Lauer (17, Saarland) als Referentin für die gesetzliche Schülervertretung den Bundesvorstand.

Die Mitglieder der Schüler Union diskutierten auf der Tagung über die bildungspolitische Ausrichtung der Schüler Union. Im Rahmen des Leitantrags wurden Möglichkeiten für die Etablierung einer europäischen Bildungspolitik diskutiert. Nicht nur auf nationaler Ebene, sondern auch europaweit brauche man gemeinsame Bildungsstandards, um die Abschlüsse vergleichbar zu machen. Darüber hinaus fordert die Schüler Union, die Schulen endlich auf den aktuellen Stand der Technik bringen, um den Austausch mit anderen Schülern in Europa zu befördern. Durch die stärkere Unterstützung von Auslandsaufenthalten soll Europa für Schüler erlebbar werden.

Zum runden Geburtstag gratulierten u.a. Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder MdB, EU-Kommissar Günther H. Oettinger und der JU-Vorsitzende Philipp Mißfelder MdB. Sie lobten die erfolgreiche Arbeit der Schüler Union und ermutigten die Delegierten und Gäste auch weiterhin, mit Engagement für die Interessen der Schüler in Deutschland einzutreten.

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