Schüler Union fordert eine gemeinsame europäische Bildungspolitik

"Europa beginnt im Klassenzimmer"

Foto: Heiko Küverling, aboutpixel.de
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Berlin. "Die Schüler Union blickt auf eine 40-jährige Erfolgsgeschichte zurück. Wie bei unserer Gründung verstehen wir uns auch heute als Gegenmodell einer ideologiegetriebenen, linken Bildungspolitik. Wir wollen auch in Zukunft für eine Bildungspolitik kämpfen, die den Schülern vor Ort wirklich hilft", so der frisch gewählte Bundesvorsitzende Leopold Born.

Auf ihrer Bundesschülertagung diskutierte und beschloss die Schüler Union den Leitantrag "Europa 2020 - Ein Europa für Schüler".  "Europa fängt im Klassenzimmer an. Der europäische Gedanke muss auch in der Bildungspolitik Einzug finden!", begründet Born den Vorstoß. Wichtigster Bestandteil einer europäischen Bildungspolitik seien gemeinsame Bildungsstandards.

Des Weiteren diskutierten die Mitglieder der Schüler Union über Schulpartnerschaften im EU-Ausland, Auslandsaufenthalte für Auszubildende und die Ergänzung des Moduls "Europäische Einigung" in den Geschichtslehrplänen.

"Wir wollen gerade in Zeiten, in denen viele das Vertrauen in Europa verlieren, ein klares Bekenntnis zu Europa abgeben. Wir sehen in der europäischen Integration viele Chancen für unser Land. Die nächsten Schritte müssen wir nun mutig und entschlossen angehen", fordert Born abschließend.

Auf der diesjährigen Bundesschülertagung feierte die Schüler Union Deutschlands ihr 40-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass sprachen unter anderem Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder, EU-Energiekommissar Günther H. Oettinger  und der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder, zu den über 200 Delegierten und Gästen. Die Gastredner lobten die erfolgreiche Arbeit der Schüler Union und wünschten sich auch für die Zukunft eine engagierte Arbeit. Kristina Schröder war selbst jahrelang aktives Mitglied der Schüler Union, Philipp Mißfelder von 1998 bis 2000 deren Bundesvorsitzender.

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