22 Jahre Deutsche Einheit - Schüler Union gegen das Vergessen

Born: "Unrechtsstaat DDR nahm den Menschen Freiheit, Vertrauen und in vielen Fällen sogar das Leben."

Foto: Norman Rönz, pixelio.de
Foto: Norman Rönz, pixelio.de

Berlin. Der Bundesvorsitzende Leopold Born hält zum Tag der Deutschen Einheit fest: "Seit 22 Jahren dürfen wir in einem geeinten Deutschland leben – ein geteiltes Deutschland können sich die Schüler und Jugendlichen von heute nicht mehr vorstellen. Infolgedessen drohen die zahlreichen Opfer des totalitären DDR-Regimes in Vergessenheit zu geraten und eine Verharmlosung der damaligen Situation schleicht sich ein. Dem müssen wir entschieden entgegentreten!"

Daher fordert die Schüler Union zum wiederholten Mal die ausführlichere Behandlung des repressiven Systems der DDR im Unterricht an allen Schulen. Generell sollen mehr Stunden eingeplant werden, um den Schülern einen bleibenden Eindruck von der Lebenssituation der Deutschen dort zu vermitteln. Besonders durch politisch einschlägig orientierte Lehrer wird das Thema oft möglichst kurz abgehandelt, sodass die Erkenntnisse nicht dauerhaft und mehr als oberflächlich sind.

"Mindestens 240 Menschen starben an der innerdeutschen Grenze beim Versuch, Freiheit zu erlangen; viele wollten einfach wieder mit dem Rest der Familie zusammenleben. Praktisch niemandem konnte man trauen – nicht einmal dem Ehepartner und den Kindern. Dies muss allen Schülern und Jugendlichen eindringlich nahegebracht werden, damit es so etwas nie wieder geben kann!", meint Born zum Abschluss.

 

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