Schüler Union begrüßt Einigung der Kultusministerkonferenz (KMK) zu Bildungsstandards

Born: "Längst überfälliger Schritt."

Foto: pixelio.de
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Berlin. Die Schüler Union Deutschlands (SU) begrüßt die Einigung der Kultusminister der Länder, ab 2017 gemeinsame Abiturstandards anzuwenden. Demnach werden in den sogenannten "Kernfächern" (Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch) vergleichbare Leistungsanforderungen gestellt.

Der Bundesvorsitzende der Schüler Union Deutschlands, Leopold Born, erklärt dazu: "Wir begrüßen, dass den Worten nun Taten folgen und dieser längst überfällige Schritt hin zu einem bundesweit vergleichbaren Abitur getan wird. Gemeinsame Bildungsstandards sichern die Qualität des deutschen Abiturs, allerdings dürfen dabei weder der Anspruch gesenkt noch wichtige Lerninhalte wegfallen. Orientierung bieten die hohen Bildungsanforderungen der seit vielen Jahren unionsgeführten Bundesländer. Wir bekennen uns als Schüler Union klar zum Bildungsföderalismus. Die Zuständigkeiten müssen so nah es geht an den Betroffenen sein. Jedoch darf das nicht zu einem Leistungsgefälle zwischen den einzelnen Bundesländern führen – das Abitur in Bremen darf nicht weniger wert und fordernd sein als in Bayern."

Die Schüler Union Deutschlands hat sich auf der vergangenen Bundesschülertagung am 22. und 23. September in Berlin unter dem Motto "Europa 2020 – Ein Europa für Schüler" für eine gemeinsame europäische Bildungspolitik ausgesprochen.

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