„Leistung macht Schule“: Schüler Union setzt sich für Reform der Lehrervergütung ein

Born: „Engagement und Leistung belohnen – Senioritätsprinzip abschaffen.“

Foto: Schüler Union Deutschlands
Foto: Schüler Union Deutschlands
Düsseldorf. Am vergangenen Wochenende tagte der Bundeskoordinationsausschuss der Schüler Union Deutschlands (SU) in Düsseldorf und sprach sich für eine Reform der Lehrervergütung aus. Ein entsprechendes Konzept sieht unter anderem die Abschaffung des Lohnstufenaufstiegs nach Alter und die Einführung eines Grundgehaltes vor. Darauf aufbauend dienen die Leistungszulagen der individuellen Entlohnung der Lehrkräfte.

Die Vertreter der Landesverbände kamen mit dem Bundesvorstand zusammen und diskutierten mit zahlreichen Referenten. Darunter waren auch Dr. Helge Braun MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Karl-Josef Laumann MdL, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, Bodo Löttgen, Generalsekretär der CDU Nordrhein-Westfalen, und Peter Silbernagel, Landesvorsitzender des Philologenverbandes Nordrhein-Westfalen.

Nach einer spannenden Diskussion verabschiedeten die zahlreichen Teilnehmer den Reformentwurf, welcher keine Steigerung des Einstiegsgehaltes nach Zeit vorsieht, sondern vielmehr die Zulagen und Prämien zum Grundgehalt an bestimmte Bedingungen knüpft. Der Bundesvorsitzende der Schüler Union Deutschlands fasst zusammen: „Wir fordern nicht, stur mehr Geld in Bildung zu investieren, sondern machen uns Gedanken über den Einsatz der vorhandenen Mittel. Lehrkräfte müssen wieder nach Leistung bezahlt und für ihr Engagement belohnt werden! Das Senioritätsprinzip muss dringend abgeschafft werden!“

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