Foto: Rüdiger Wittmann, aboutpixel.de
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Berlin. Die Schüler Union Deutschlands (SU) kritisiert die von einzelnen Bundesländern geführte Debatte zur Abschaffung des „Sitzenbleiben“ scharf.

 Der SU-Bundesvorsitzende, Leopold Born, erklärt hierzu:

„Die Abschaffung des Wiederholens einer Schulklasse ist ein weiteres ideologisches Werkzeug von SPD und Grünen zur Gleichmacherei in der Bildungspolitik! Rot-grüne Kuschelpädagogik soll ein leistungsorientiertes Schulsystem ersetzen – die Schüler stehen bei diesen Debatten hinten an. Fehlen die Anreize, bleibt auch der Lernerfolg aus.

Die betroffenen Schüler erhalten dadurch weder die Möglichkeit, verpasste Lerninhalte angemessen aufzuarbeiten, noch den aktuellen Unterrichtseinheiten folgen zu können. Das Wiederholen einer Klasse ist nicht unnötig und vor allem ist Sitzenbleiben keine Strafe! Durch das erneute Durchlaufen einer Jahrgangsstufe wird einem Schüler die Chance gegeben, Lernlücken zu schließen, anstatt sie weiter zu vergrößern. So ist das Wiederholen einer Klasse ein pädagogisches Motivationsinstrument. Es wird gewährleistet, dass dem betroffenen Schüler deutlich mehr Zeit zur Verfügung gestellt wird und er durch individuelle Förderung sein Leistungsniveau deutlich verbessern kann.

Anstatt dieser rückwärtsgewandten Politik muss die Leistungsbereitschaft und Eigenverantwortlichkeit von Schülern weiter gefordert und gefördert werden.“

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