Schluss mit den Bildungsexperimenten!

„Vielfalt statt Einfalt – für ein differenziertes Schulsystem“

Foto: Schemmi, pixelio.de
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Berlin. „Vielfalt statt Einfalt – für ein differenziertes Schulsystem“ - unter diesem Titel stand der Leitantrag der Bundeskoordinationsausschuss der Schüler Union (SU) am vergangenen Wochenende. Zu den Forderungen zählen unter anderem die Stärkung der Haupt-, Real- und Förderschulen, der Ausbau der Hochbegabtenförderung und die Einführung von Praxissemestern bei der Lehrerbildung.

Der Bundesvorsitzende Leopold Born erklärt hierzu: „Für Chancengerechtigkeit brauchen wir ein differenziertes Schulsystem! Jeder Schüler muss einen seinen Begabungen am besten entsprechenden Schulabschluss erhalten können!“

Aus dieser Motivation heraus fordert die SU die Landesregierungen auf, die Schulabbrecherquoten unter weniger als 1% zu senken. Daneben sollen bundesweit an Hauptschulen sogenannte SchuB-Klassen mit Arbeitstagen in Betrieben eingeführt werden. „Die Hauptschule muss wieder eine attraktive Ausbildungsoption für handwerklich und praktisch begabte Jugendliche darstellen! Auf den demographisch bedingten Rückgang der Schülerzahlen will die Schüler Union durch die Einrichtung sogenannter Mittelstufenschulen reagieren, um Haupt- und Realschulabschluss unter einem Dach zu ermöglichen – hierzu sollen nach der 7. Klasse entsprechende Schulzweige gewählt werden. 

Eine Verlängerung der Grundschulzeit lehnen wir entschieden ab. Die Eltern sollen anhand der Übergangsempfehlung ihre Entscheidung fällen. Unser Bildungssystem muss durchlässig sein! Der Bildungsaufstieg ist so für jeden möglich.

Rot-grünen Bildungsexperimenten erteilen wir eine klare Absage! Wir müssen eine Kontinuität in der Schulstruktur gewährleisten, damit wir uns auf die realen Probleme in den Schulen konzentrieren können.“

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