Schüler Union unterstützt Schulbesuche der Jugendoffiziere

'Was wir brauchen, ist Aufmerksamkeit, Solidarität und Dankbarkeit für unsere Soldatinnen und Soldaten'

 

 Im Zuge der Debatte um die Verleihung des "Aachener Friedenspreises", vorgesehen für den 01. September, an die Düsseldorfer Hulda-Pankok-Gesamtschule, die Käthe-Kollwitz-Schule in Offenbach und das Berliner Robert-Blum-Gymnasium, die es ablehnen, dass die Bundeswehr und insbesondere die Jugendoffiziere im Rahmen von sicherheitspolitischen Vorträgen in ihren Unterricht kommen, erklärt der Bundesvorsitzende der Schüler Union Deutschlands (SU), Leopold Born:

"Die Schüler Union kritisiert mit aller Deutlichkeit diesen unwürdigen Umgang mit der verfassungsmäßigen Institution Bundeswehr. Eine solche Preisverleihung ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten! Zumal  zwei der drei Schulen den sogenannten "Aachener Friedenspreis" überhaupt nicht annehmen wollen. Wir sprechen uns ganz klar für den Erhalt und den Ausbau von Informationsveranstaltungen der Bundeswehr zu Themen der Sicherheitspolitik und Berufsmöglichkeiten an Schulen aus!

Vor mehr als 50 Jahren wurden die „Jugendoffiziere“ ins Leben gerufen und sind bis heute einmalige in einer Armee in Europa. Die Jugendoffiziere bieten ein breit gefächertes Spektrum an Diskussionen, Seminaren, Vorträgen und Planspiele über deutsche Sicherheitspolitik für interessierte Personen. So können beispielsweise bestimmte Unterrichtseinheiten in den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern durch die Einbindung der Jugendoffiziere praxisnah in die Schule integriert werden. Ein einer der größten Arbeitgeber in unserem Land informiert darüber hinaus ebenso über die unterschiedlichsten zivilen und militärischen Karrieremöglichkeiten für Absolventen.

Der Auftrag der Jugendoffiziere ist eine objektive Darstellung der Tätigkeitsbereiche der Bundeswehr. Die Referenten stellen sich vor Ort dem Dialog mit der Öffentlichkeit und sind somit ein unverzichtbarer Bestandteil einer offenen und fairen Informationsvermittlung. So bietet der Besuch der Jugendoffiziere die Gelegenheit die deutsche Sicherheitspolitik kritisch zu hinterfragen und kontrovers zu diskutieren. Mit einem abgeschlossenen Universitätsstudium, individueller Erfahrung in den Auslandseinsätzen der Bundeswehr und mehrjähriger Tätigkeit als militärischer Vorgesetzter bieten die Jugendoffiziere den Schülerinnen und Schülern einen umfassenden und tiefen Einblick in das komplexe Gebiet der Sicherheitspolitik.

Die Streitkräfte der Bunderepublik Deutschland zu tabuisieren und diesen den Zugang zu unseren Schulen verwehren zu wollen, zeigt doch nur die Abkehr vom demokratischen Weg jener Akteure. Die Jugendoffiziere dienen wie Ihre tapferen Kameraden der Sicherheit unserer Gesellschaft und sind somit auch für die Zukunft ein unverzichtbarer Bestandteil an unseren Schulen in sicherheitspolitischen Sachthemen. 'Was wir brauchen, ist Aufmerksamkeit, Solidarität und Dankbarkeit für unsere Soldatinnen und Soldaten'."

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