Streichung der Klassenfahrten in Niedersachsen ist inakzeptabel!

Foto: Rüdiger Wittmann, aboutpixel.de
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Als Protestaktion gegen die höhere Unterrichtsverpflichtung für Lehrkräfte in Niedersachsen werden derzeit an vielen Gymnasien die Klassenfahrten in den Sekundarstufen 1 und 2 gestrichen. Dies kritisieren der Bundesverband und der niedersächsische Landesverband der Schüler Union in einer gemeinsamen Presseerklärung.

Lars von Borstel, Bundesvorsitzender der Schüler Union Deutschlands: „Die aktuellen Pläne der rot-grünen Landesregierung sind eine schallende Ohrfeige für jeden einzelnen Schüler, der doch im Mittelpunkt jedweder Bildungspolitik stehen sollte!“
 
Der niedersächsische SU-Landesvorsitzende Oliver Oswald pflichtet dem bei: „Klassenfahrten dienen dem Gemeinschaftsgefühl in einer Klasse. Deshalb sind sie von einem hohen pädagogischen  Wert.“ Oswald weiter: „Die Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung für Gymnasiallehrer führt am Ende zu einer sinkenden Qualität des Unterrichts.“ Denn schon heute sei zu berücksichtigen, dass die reale Arbeitszeit für jeden Lehrer um einiges höher ist als die reine Verpflichtung im Unterricht – zum Beispiel durch Korrekturen von Klausuren und für die Unterrichtsvorbereitungen.
 
„Auf die Lehrkräfte kommen immer neue Herausforderungen zu, die sich keineswegs mit einer höheren Arbeitszeit vereinbaren lassen – wie zum Beispiel das wichtige Thema der Inklusion“, so der Bundesvorsitzende der Schüler Union, Lars von Borstel.
Abschließend appellieren von Borstel und Oswald gemeinsam an die rot-grüne Landesregierung: „Kultusministerien Heiligenstadt muss von ihren Plänen Abstand nehmen – zum Wohle der Schüler und des niedersächsischen Bildungssystems. Alles andere wäre unverantwortlich!“

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