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Die Schüler Union Deutschlands zeigt sich erfreut über die von der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzendenkonferenz der Länder, des Bundes und der Europäischen Union in Auftrag gegebenen Umfrage, in der 2000 Einwohner aus ganz Deutschland zum Thema Schulpolitik befragt wurden. Die „Schulstudie 2014 – Wie Deutschland über Schule denkt“ ist die erste repräsentative Umfrage im Bildungsbereich seit 2007.

Aus dieser Studie geht hervor, dass sich die Deutschen neben höheren Ausgaben für Familie, Gesundheit und die Schaffung von Arbeitsplätzen besonders mehr Geld für Bildung wünschen. Dazu Lars von Borstel, Bundesvorsitzender der Schüler Union Deutschlands: „Es ist erfreulich, dass die Mehrheit der Deutschen sich höhere Ausgaben für Bildung wünschen. Bildung ist unsere Zukunft und absolut der falsche Ort für Einsparungen und Abstriche!“

Desweiteren hält Rund die Hälfte der Befragten Bayern für das Bundesland mit der besten Schulbildung, gefolgt von Sachsen. Als Gründe werden unter anderen höhere Anforderungen an Schüler und Lehrer, eine überlegtere inhaltliche Ausbildung und eine bessere finanzielle Situation genannt. „Die Tatsache, dass die Menschen die beste Schulbildung in unionsgeführten Bundesländern sehen, ist bezeichnend. Allerdings ist es dringend notwendig, dass auch die schwächeren Bundesländer endlich im Bildungsbereich aktiv werden, um für eine bessere Vergleichbarkeit zu sorgen.“

Den größten Verbesserungsbedarf sehen die Befragten laut der Umfrage im Lehrermangel, der Lehrerausbildung und der individual Förderung der Schüler. Jedoch ist die Mehrheit für das Leistungsprinzip an Schulen; so erachtet ein hoher Anteil die Erteilung von Noten für bestimmte Leistungen und das „Sitzendbleiben“ für unabdingbar. Mit dem Wunsch nach Erhaltung des Gymnasiums erteilen 92 Prozent der Befragten der Gesamtschule eine deutliche Absage. Auch Ganztags- und Förderschulen werden als wichtiger Bestandteil eines ganzheitlichen Bildungssystems angesehen. „Ausgehend von diesen Ergebnissen sieht sich die Schüler Union klar in ihrer Forderung nach Beibehaltung des mehrgliedrigen Schulsystems bestätigt.“

Abschließend setzt sich die Schüler Union für eine regelmäßige Durchführung derartiger Studien ein, um auch weiterhin Bevölkerung in Bildungsfragen mit einzubeziehen.

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