Die Schüler Union Deutschlands sieht den bildungspolitischen Kurs der Union im neuen Bildungsbericht der OECD bestätigt. Dazu der Bundesvorsitzende Lars von Borstel: „Der Anteil der Schüler mit einem höheren Schulabschluss ist weltweit spitze. Ebenfalls hat Deutschland seine Bildungsausgaben in den vergangenen Jahren weit mehr gesteigert als fast alle anderen Industrieländer. Auch der Anteil junger Erwachsener, der sich der Forschung widmet, übersteigt den OECD-Schnitt um mehr als das Doppelte.“

Die Kritik der OECD stehe in keinem Verhältnis zur aktuellen Erfolgssituation. Der Grund, dass andere Länder teilweise höhere Wachstumsraten in manchen Teilbereichen aufweisen können, sei schlichtweg durch die Tatsache verschuldet, dass Deutschland sich schon allgemein auf einem sehr hohen Niveau bewegen würde und damit der weitere Wachstumsrahmen eingeschränkt sei. Das deutsche Erfolgsrezept beruhe außerdem auf der Vielfalt und Wahlfreiheit, die angeboten wird. Gerade auch das duale System der beruflichen Bildung sei international sehr geschätzt und sollte auch in Deutschland seinen hohen Stellenwert behalten bzw. diesen zurückerlangen. Vor diesen Fakten könne sich auch die OECD nicht verschließen.

Die Bildungsrepublik Deutschland könne es sich nicht gestatten, ihre globale Vorreiterrolle in vielen Branchen wegen Vernachlässigung des Bildungssektors zu verlieren. Nur mit verlässlicher und ideologiefreier Bildungspolitik würden die Innovationsfähigkeit, das KnowHow und somit die Wirtschaftskraft von Deutschland auch für die nächsten Generationen verfügbar bleiben. „In der nächsten Zeit gilt es also, ein politisches Hauptaugenmerk auf die Bildungspolitik zu legen. Die CDU ist die Bildungspartei in Deutschland, daher muss die Union nach gewonnenen Landtagswahlen in Thüringen und Brandenburg ihren Anspruch auf das einflussreiche Bildungsressort deutlich machen", so von Borstel abschließend.

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