Die Schüler Union Deutschlands zeigt sich erfreut über die große Auszeichnung für die 17-Jährige.

Dazu der Bundesvorsitzende der Schüler Union Deutschlands, Lars von Borstel: „Es ist wunderbar, dass das vorbildlich starke Engagement Malalas mit dem Friedensnobelpreis belohnt wird. Bildung gehört für alle junge Menschen in Deutschland zur Tagesordnung. In Entwicklungsländern ist Bildung allerdings leider keine Selbstverständlichkeit, schon gar nicht für Mädchen. Umso wichtiger sind Menschen wie Malala, die sich für das Recht auf Bildung in diesen Ländern stark machen.“

Ihren Einsatz hat Malala beinahe mit dem Leben bezahlt: Einmal im Schulbus auf dem Weg nach Hause wurde sie an einer Straßenkontrolle von zwei jungen bärtigen Männer angeschossen und lebensbedrohlich verletzt. Trotz allem ist ihr Tatendrang und ihre Motivation, sich für andere einzusetzen, nur noch größer geworden. Aus Sicherheitsgründen lebt sie jetzt in England, wurde dort operiert und schrieb ein Buch.

„Hinter diesen Gesichtspunkten ist ihr Engagement noch außergewöhnlicher und bewundernswerter zu bewerten. Sie setzt für Andere ihr Lebens aufs Spiel und scheut keinen Konflikt. Wir verneigen uns vor ihr!“, so von Borstel abschließend.

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