Berufliche Bildung stärken - Die Münchner Erklärung der SU

Soeben verabschiedete die Schüler Union Deutschlands auf ihrer 43. Bundesschülertagung in München/Taufkirchen mit großer Mehrheit die „Münchner Erklärung“. Thema dieser sind Ausbau und Weiterentwicklung des Berufsausbildungssystems in Deutschland.

„Die florierende Wirtschaft in Deutschland lebt von gut ausgebildeten Fachkräften in den unterschiedlichen Wirtschaftssektoren. Unsere Pflicht ist es somit, frühzeitig gegen den vorherrschenden Akademisierungswahn vorzugehen, um Jugendlichen wieder eine echte Chance zu verschaffen, ihre Fähigkeiten den individuellen Neigungen entsprechend im Berufsleben einzubringen.“, so der Bundesvorsitzende der Schüler Union Deutschlands Lars von Borstel. Im gesellschaftlichen Leben wird jedoch oftmals die klassische Ausbildung abgewertet und als minderwertig gegenüber eines Abiturs angesehen. „Hier ist ein Umdenken in der Gesellschaft dringend notwendig!“, betont von Borstel. Die Erklärung befasst sich neben finanzieller Unterstützung, Auslandsaufenthalten, unter anderem auch mit der engeren Kooperation von Schulen und ihrem Umfeld. Hier sollen beispielsweise regionale Unternehmen verstärkt in den Schulalltag eingebunden werden. „Durch die engere Zusammenarbeit wird den Jugendlichen einerseits der Einstieg in ein Unternehmen erleichtert und regionale Unternehmen wird es andererseits ermöglicht, sich den qualifizierten Nachwuchs zu sichern. „Die Zusammenarbeit sollte aber nicht nur einzelne Projekte beinhalten, sondern zum Beispiel auch bei Wahlfächern zum Tragen kommen.“ Eine weitere Forderung ist, dass Jugendliche mehr Unterstützung durch Begleitprogramme vor und während ihrer Ausbildungszeit erhalten, damit diese möglichst erfolgreich ins Berufsleben starten. „Die Schüler Union Deutschlands sieht sich als Vertreter aller Schüler bei diesem Thema in der Pflicht, für faire Bildungschancen und für echte Perspektiven in einer Ausbildung einzutreten!“, so Lars von Borstel abschließend.

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