Schüler Union kritisiert KMK-Präsidenten Rabe massiv

Die Schüler Union Deutschlands spricht sich klar gegen den zukünftigen KMK-Präsident Rabe und für ein Zentralabitur in ganz Deutschland aus.
 

„Sicher, es gibt Hürden, die für die Einführung des Zentralabiturs überwunden werden müssen. Aber keine dieser Hürden ist unüberwindbar. Es reicht eben nicht aus, dass sich alle Länder, so wie Herr Rabe fordert, aneinander angleichen. Es muss der Schritt zum Zentralabitur gewagt werden. Für alle Schüler, für Deutschland!“, so Lutz  Kiesewetter, Bundesvorsitzender der Schüler Union Deutschlands.
 
Die Schüler Union sieht ferner die Einführung eines Zentralabiturs als zwingende Grundlage für ein Deutschland mit vergleichbaren Abschlüssen und fairen Bildungschancen. Dabei ist es aber außerordentlich wichtig, dass sich an den Abschlüssen der besten Bundesländer, wie Bayern, Sachsen  oder Baden-Württemberg orientiert wird. Nur so kann Deutschland sein gutes Niveau halten und  weiter ausbauen.
 
„Die Einführung eines gemeinsamen Ferienbeginns, den Rabe anmahnt, ist weniger ein Risiko, als eine Chance für Deutschland. Ich denke nur an Menschen, die ihren Lebensmittelpunkt in Zeiten der Ferien verändern. Lieber Herr Rabe, was ist ihnen als Bildungspolitiker wichtiger, die Gewinne der Tourismusindustrie oder das Wohl der Schülerinnen und Schüler und der Menschen in Deutschland?“, so Kiesewetter abschließend.
 
Der zukünftige KMK-Präsident hatte sich gegen das Zentralabitur ausgesprochen. Er will stattdessen nur vergleichbare Abschlüsse weiter entwickeln. Für ihn stellt der gemeinsame Ferienbeginn und das sich damit ergebende gemeinsame Ende der Sommerferien aller Bundesländer ein unüberbrückbares Hindernis dar.
 

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