Schüler Union: Mangelnde Qualifizierung Auszubildender

Foto: dpa
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Die Schüler Union Deutschlands (SU) sieht auch weiterhin Defizite bei der schulischen Vorbildung Auszubildender. „Die Klagen der Unternehmen über das Qualifizierungsniveau von Schülern haben in den letzten Jahren sogar noch zugenommen. Jedem zweiten Arbeitgeber missfällt dabei nicht nur die fachliche, sondern auch die persönliche Eignung“, so der Bundesvorsitzende Lutz Kiesewetter. Studien brachten nun zu Tage, dass lediglich 22 Prozent die Vorbildung ihrer Lehrlinge als gut bewerteten.

„Die Politik muss schnellstmöglich Maßnahmen finden, diesem Trend entgegenzuwirken. Der Mittelstand als Rückgrat der deutschen Wirtschaft darf mit diesem Problem nicht alleine gelassen werden“, so Kiesewetter. Die Schüler Union fordert deshalb in ihrem Positionspapier unter anderem die flächendeckende Einführung des sog. SchuB-Konzeptes. Dabei besuchen die Hauptschüler neben dem regulären Unterricht an einem Tag in der Woche einen Ausbildungsbetrieb.

„Durch die praktische Anwendung der Kenntnisse kann die Motivation der Schüler deutlich erhöht werden. Pilotprojekte zeigen, dass sich auch die Noten deutlich verbessern“, erklärt Kiesewetter.

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