Schüler Union steht zum Abitur in 12 Jahren

Born: „G8 notwendige Reform - Nachbesserungen bei Schulzeitverkürzungen aber überfällig“

Foto: dpa
Foto: dpa

Berlin. Die kürzlich veröffentlichte Längsschnittstudie KESS zeigt, dass seit der Einführung der Schulzeitverkürzung G8 die Abiturienten in Hamburg bessere Leistungen erbringen als noch vor sechs Jahren unter G9. Obwohl sie ein Jahr früher die Schule verlassen, schneiden sie im entsprechenden Test besser ab. Diese Ergebnisse bekräftigen die Schüler Union in ihrem Einsatz für die Stärkung des Abiturs in 12 Jahren. In vielen Bundesländern werden schon lange emotionale Debatten zu diesem Thema geführt.

Der Bundesvorsitzende der Schüler Union, Leopold Born erklärt hierzu: „Eine Rückkehr zu G9 ist nicht sinnvoll! Auch die Aufweichung durch freiwillige Zusatzjahre lehnen wir ab. Das Abitur nach 12 Jahren stellt bei richtiger Umsetzung kein Problem dar – jedoch muss vielerorts nachgebessert werden! Lehrpläne müssen endlich entschlackt und unwesentliche Inhalte sowie Dopplungen gestrichen werden.

Der nationale und internationale Vergleich zeigt die Durchführbarkeit und den Erfolg der allgemeinen Hochschulreife in 12 Jahren. Durch die Schulzeitverkürzung wird nicht nur unsere Wettbewerbsfähigkeit gestärkt, sondern Schüler können ein Jahr früher Ausbildung, Studium, Bundesfreiwilligendienst oder auch den freiwilligen Wehrdienst beginnen.

Die steigende Arbeitsbelastung darf nicht auf Kosten der Freizeit der Schüler gehen. Die außerschulischen Aktivitäten sind ein wichtiger Bestandteil unseres Schulalltags. Daher muss die Schulzeitverkürzung mit Ganztagsschule einhergehen. So können Vereine in den Schulalltag integriert und Schüler zum Engagement ermutigt werden.“

Inhaltsverzeichnis
Nach oben