Bericht aus dem Bundesvorstand

„Noteninflation stoppen“ – das wollen die Landesverbände und der Bundesvorstand der Schüler Union Deutschlands erreichen. Gemeinsam beschlossen sie das gleichnamige Leitpapier des ersten Bundeskoordinationsausschusses (BKA) in diesem Geschäftsjahr, der in Kooperation mit dem RCDS in Räumen der Goethe-Universität in Frankfurt a.M. tagte. Der Antrag definiert die Voraussetzungen für eine deutschlandweite Anhebung der Bildungsstandards auf ein adäquates Niveau, also eine leistungsorientierte und differenzierte Notenvergabe in allen Bundesländern. Zentral dabei ist für die SU das Abitur und der Weg dahin – unzwar wörtlich:
Der BKA fordert, die Rahmenbedingungen für das Abitur Deutschlandweit zu standardisieren und in den s.g. Hauptfächern zentrale Prüfungen durchzuführen, von denen wiederum zwei nach Wahl verpflichtend sein sollen. Auch soll die Zahl an Fächern mit erhöhtem Anforderungsniveau bundesweit auf einem gleichhohen Level sein. Diese Maßnahmen sind für uns unabdingbar, um langfristig die inflationäre Vergabe guter Noten je nach Belieben der Schule zu beenden und gute Voraussetzungen für die Universitäten zu schaffen.
Wichtig dabei ist, dass wir uns entschieden an den höchsten Standards orientieren; das Niveau darf nirgendwo sinken!

Bericht aus NRW

Wie kann man Landesverband und Kreisverband in ihrer Zusammenarbeit stärken? Eine zentrale Frage, welche bei der Kreisvorsitzendenkonferenz der SU NRW in Detmold am 17. & 18.02.18 Thema war und auf die wir auch eine angemessene Antwort erfahren haben: So wurden neben Berichten des Landesvorstandes und des stellv. Bundesvorsitzenden der Schüler Union auch Berichte der einzelnen Kreisverbände gehalten.
Dies konnte einen sehr guten Vergleich von Problemen und Forderungen der Verbände ermöglichen und gab auch dem Landesvorstand die direkte Möglichkeit, eben diese Probleme zeitnah zu beseitigen. Auch konnten alle Beteiligten aktiv an der Zukunft der SU NRW mitarbeiten und mit immer neuen Ideen die Arbeit aller Verbände unterstützen. Ebenfalls auf dem Programm für das Wochenende stand das Thema Russlanddeutsche, das man gemeinsam mit der JU Lippe behandelte. Zu den Inhalten gehörten unter anderem eine Führung durch das Russlanddeutsche Museum in Detmold sowie Expertengespräche und eine Diskussion mit dem MdB a.D. Heinrich Zertik.

Bericht aus Schleswig-Holstein

Schwarz-rot aus der Sicht von Schülerpolitik

Eines ist klar: Ein Grund zum Feiern ist die neue GroKo nicht. Sie symbolisiert zu wenig. Sie verkörpert nicht den Aufbruch, den sich die Menschen in Deutschland schon lange wünschen, sie ist wahrscheinlich nicht das Regierungsbündnis, das Deutschland fit für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts macht. Diagnose: Kaum Verjüngung bei moderater Innovationslosigkeit. Stattdessen werden Probleme, wie das marode Rentensystem einfach auf Kosten unserer Generation verschoben.

Jetzt muss es wenigstens in unserer Partei der CDU/CSU die personelle Verjüngung und die inhaltliche Erneuerung geben, die uns schon seit langem versprochen ist.
Trotz alledem gibt es wenigstens für uns Schülerpolitiker auch Lichtblicke in dieser Koalition. Nicht nur, dass die CDU im Gegensatz zu den meisten anderen Parteien dazu bereit ist, für Deutschland Verantwortung zu übernehmen, sondern auch das Bildungskapitel des Koalitionspapiers ist ein Fortschritt und kein Rückschritt.

Da wäre zum einen die Änderung des Artikel 104c unseres Grundgesetzes, welche den Weg für eine moderne und verlässliche Schulinfrastruktur ebnet, auch wenn aufgepasst werden muss, dass der Bund kein inhaltliches Mitspracherecht erhält. Der Rechtsanspruch auf einen Ganztagsschulplatz hilft, Arbeit und Familie besser zu vereinbaren. Das Bafög soll mit mehr als einer Milliarde Euro gestärkt werden.

Und trotz dessen gilt: Die schwarz-rote Koalition wird kein Vergnügen, sie wird kein Aufbruch und sie wird kein Zukunftsprojekt. Aber eines schafft sie: Sie sichert die Stabilität, die aktuell doch so wichtig ist.

Bericht aus Thüringen

Die Schüler Union beim #PAM18

Der politische Aschermittwoch der CDU Thüringen und CDU Weimarer Land ist die größte Aschermittwochsveranstaltung in Ostdeutschland. In Apolda gibt es bekanntlich den besten Hering, das beste Bier und stets die besten Reden.
Auch dieses Jahr wollte sich die Schüler Union Thüringen das nicht entgehen lassen und war mit einem eigenen Tisch zum politischen Aschermittwoch vertreten. Dort konnte neben dem Landesvorsitzenden der CDU Thüringen und Vorsitzenden der Fraktionsvorsitzendenkonferenz Mike Mohring auch dem Ministerpräsidenten außer Dienst Bernhard Vogel gelauscht werden. Besonderer Höhepunkt beim #PAM18 in Apolda jedoch war die Rede von Staatssekretär Jens Spahn, die ergreifend, beeindruckend und frisch war und alle 1500 Gäste mitgerissen hat. Auch die Schüler Union Thüringen konnte es sich nicht nehmen lassen nach einer so gelungenen Rede das Gespräch mit Jens Spahn zu suchen. Ein spannender und begeisternder Abend, der viele neue Eindrücke für die Schüler Union Thüringen mit sich gebracht hat!

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Louis Ulrich

stellvertretender Bundesgeschäftsführer

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