Die Bundeswehr kann bereits heute ihr Personal nicht in ausreichendem Maße gewinnen. Die veränderte Sicherheitslage und der geplante Stellenaufbau wird die Situation abermals verschärfen. Gleichzeitig verzeichnen wir einen Notstand in vielen sozialen Berufen, wie zum Beispiel der Pflege.
Die Anzahl der Jugendlichen, die bestehende Angebote nutzen, ist im Verhältnis zu den Schulabgängern gering: Im Jahr 2016 gab es zwar in ganz Deutschland 494.539 Menschen, die sich im Bundesfreiwilligendienst engagiert haben. Die Anzahl der Schulabgänger des gleichen Zeitraumes ist mit 1.907.515 jedoch ungleich höher. Breites gesellschaftliches Engagement muss von der gesamten Gesellschaft getragen werden.
Der stellvertretende Bundesvorsitzende Leon Hanschmann erklärt hierzu:
„Gerade als junge Generation vermissen wir zunehmend den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Die weltweit veränderte Sicherheitslage zeigt, die Personalnot bei der Bundeswehr geht uns alle etwas an. Der Mangel an Pflegekräften und anderen sozialen Berufen betrifft uns gleichermaßen und wird im Zuge des demographischen Wandels zunehmen. Mit der Dienstpflicht begegnen wir den Herausforderungen und fördern den Zusammenhalt. Die Arbeit, die der Allgemeinheit zu Gute kommt, wird letztendlich die Gemeinschaft an sich stärken.“

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