Das von CDU/CSU und SPD erarbeitete achtundzwanzigseitige Sondierungsergebnis geht bereits in der Präambel auf das erstrebenswerte Ziel der Chancengleichheit in Bezug auf das bildungspolitische Programm der Großen Koalition ein; im dazugehörigen Kapitel vermisst die Schüler Union jedoch eine dahingehende Leitidee.

Hierzu erklärt der Bundesvorsitzende Finn Wandhoff:
„Einer neuen Großen Koalition muss daran gelegen sein, Niveauunterschiede zwischen den Bundesländern abzubauen und gemeinsame Standards zu definieren. In jedem Bundesland regiert eine der beiden Parteien der GroKo mit. Wem also, wenn nicht dieser Koalition, sollte es gelingen, Hürden und grundliegende Unterschiede zu minimieren?“
Die Schüler Union richtet daher einen deutlichen Appell an die verhandelnden Partner und fordert dazu auf, sich in den kommenden Koalitionsverhandlungen auf konkrete Ideen zur Bewältigung der deutschlandweiten Probleme im Bildungssystem zu verständigen.
„Von Schülern wird erwartet, dass sie in wenigen Jahren entscheidende Weichen für ihr späteres Leben stellen. Wir erwarten, dass die GroKo dasselbe schafft und unser Land zukunftsfähig macht.“

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