Bei den Sondierungsgesprächen von CDU/CSU und SPD zu einer großen Koalition verständigten sich die Unterhändler am 08. Januar auf eine offizielle Aufgabe der angestrebten Klimaschutzziele Deutschlands für 2020. Die Schüler Union Deutschlands sieht darin verantwortungsloses Verhalten gegenüber der jungen Generation.

Hierzu erklärt der Bundesvorsitzende Finn Wandhoff:

„Eine große Koalition, die sich nicht traut, große Ziele anzuvisieren und große Aufgaben zu bewältigen, trägt die Größe nur im Namen. Unter Entscheidungen wie dieser leidet massiv die junge Generation, die irgendwann mit den Folgen der Untätigkeit leben und kämpfen muss und direkt betroffen sein wird."

Die Schüler Union spricht sich daher entschieden für die Beibehaltung der Klimaziele sowie deren Umsetzung aus. Eine konservative Volkspartei wie die Union hat in erster Linie eine Verantwortung vor den Bürgern und weiß aus ihren Grundwerten heraus, dass nur eine nachhaltige und jugendfreundliche Politik langfristig die Wirtschaft fördert. Eine GroKo, die vor den wichtigen Problemen unserer Zeit zurückschreckt, lehnt die SU ab.

„Die Klimaziele für 2020 scheinen bei einem bestimmten Fahrplan nicht realistisch, jedoch war die große Koalition für jene Zielsetzung verantwortlich; sie sollte zu ihrem Wort stehen. Was für ein Zeichen ist denn das an die Schüler und jungen Menschen, wenn selbst das – theoretisch – handlungsfähigste Koalitionsmodell nicht in der Lage ist, optimistische Klimaziele so gut wie möglich umzusetzen?“

Pressemitteilung Klimaschutzziele 2020

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