In den letzten Tagen und Wochen wurden immer häufiger Fälle von Kindergärten und Schulen publik, in denen Projekte zum Osterfest eingestellt wurden, mit der Begründung, diverse kulturelle Hintergründe nicht diskriminieren zu wollen. Die SU sieht darin eine Aufgabe unserer eigenen Kultur und eine Stärkung von Integrationshemmnissen.
Hierzu erklärt der Bundesvorsitzende Finn Wandhoff:
„Worauf wir mit einem Aprilscherz aufmerksam machen wollen, ist an vielen Orten ein ernstzunehmendes Problem. Wir sind der Überzeugung, dass man als Land gerade in Zeiten großer Veränderungen sein kulturelles Profil wahren muss. Das Problem dabei sind selten Mitwirkende aus anderen Kulturkreisen, sondern häufig die Erzieher und Lehrer, welche glauben, eine reibungsfreie Atmosphäre schaffen zu müssen und gerade Kindern mit Migrationshintergrund dadurch einen Bärendienst erweisen.“
Die Schüler Union spricht sich daher entschieden für gelebte Kultur an unseren Feiertagen aus und fordert von allen öffentlichen Bildungseinrichtungen, damit zur Integration beizutragen.
„Ein Großteil derer, die sich anderen Kulturkreisen zugehörig fühlen, sind erst in den letzten Jahren zu uns gekommen, gerade diese suchen in Deutschland eine neue Heimat und erwarten auch kulturell ein selbstbewusstes Auftreten. Dazu gehören nicht nur Osterhase und Eiersuchen, sondern auch Kreuz und Auferstehung: wichtige Symbole der Demut und der Vergebung.“

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Bundesgeschäftsführer

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